MODERNE KOMPLEX - KOMPLEXER WOHNUNGSBAU VON SOZIAL BIS KLIMANEUTRAL

Die „Triennale der Moderne“ diskutiert mit einer Vielfalt von Veranstaltungen in Berlin, Dessau und Weimar das baukulturelle Erbe von der Früh- bis zur Spät-Moderne.
Das Kompetenzzentrum Großsiedlungen hat im Bauhaus - Jubiläumsjahr 2019 auf seiner Jahrestagung zum Thema „Vom Bauhaus zur Großsiedlung“ auf die Traditionslinien des modernen Wohnungs- und Städtebaus von seinen Anfängen bis zum heutigen Bauen aufmerksam gemacht.

Die Triennale der Moderne wird von der LOTTO-Stiftung Berlin gefördert!
Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich die Welt gewandelt. Die Jahrestagung 2022 geht der Frage nach, wie der Wohnungsbau sowohl den Ansprüchen an Klimaneutralität als auch den Erfordernissen der sozialen Wohnraumversorgung gerecht werden kann. Und zwar unter der Berücksichtigung elementarer Fragen der Versorgungssicherheit und zu tragbaren Kosten.

Dazu lohnt der historische Rückblick. Bereits der Siedlungsbau der Moderne der 1920er Jahre hatte neben den Wohnbauten die Gemeinbedarfseinrichtungen und wohnungsnahen Dienstleistungen mit im Blick. Vor 50 Jahren schuf die Kombination der Bausysteme SKBM 72 und WBS 70 in der DDR die technische Grundlage für die Konzeption des komplexen Wohnungsbaus, die den Wohnungsbau mit der sozialen
Infrastruktur verbindet.
Basierend auf diesem Wissen gilt es heute, den komplexen Wohnungsbau mit dem Anspruch an sozialen Zusammenhalt und Klimaneutralität zu verbinden. Dies beinhaltet auch die Frage, wie vorhandene Bestände wirksam, denkmal- und sozialverträglich zu ertüchtigen sind. Vorgestellt werden komplexe Lösungen für Großsiedlungen, die den o.g. Herausforderungen begegnen und einen neuen Baustein in den Entwicklungsstufen der Wohnungsbaugeschichte der Moderne darstellen.

Veranstaltung am: 04.11.2022
Uhrzeit: 13:00
Ort: Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin-Mitte
  • Einladung und Programm der Jahrestagung 2022
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