Bundeskanzler-Stipendium
 

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Auf den folgenden Seiten werde ich über mein Erlebnisse und Erfahrung während meiner Zeit im Kompetenzzentrum Großsiedlungen in Berlin berichten.

Bundeskanzler-Stipendiatin im Kompetenzzentrum Großsiedlungen

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat der jungen russischen Stadtplanerin, Maria Melnikova, ein Bundeskanzler-Stipendium verliehen.
Frau Maria Melnikova ist Stadtplanerin aus Russland und hat bereits einige Erfahrungen in der Stadtplanung und -entwicklung, im Wohnungsbau und in der Beratung privater und öffentlicher Einrichtungen in Russland sammeln können. Sie wurde 1990 in Ufa (Republik Baschkortostan),rund 1300 km östlich von Moskau geboren.

Frau Melnikova hat die Qualifikation als Spezialist der Bauökonomie an der staatlichen Technischen Universität für Erdöl (Ufa, 2012) und den Master in Stadtplanung an der Nationalen Forschungsuniversität «Hochschule für Wirtschaft» in Moskau (2014) erhalten.

Berufspraxis:
Von 2014 bis 2015 war sie als Forscherin und Projektmanagerin am «Strategischen Plan von Ufa bis 2030» in der städtischen Abteilung für Architektur und Stadtplanung (Ufa) beteiligt.
Seit 2016 war sie leitende Analystin für Stadtplanung und Architektur in der «FSK Lider» GmbH, einem der größten Unternehmen im Wohnungsbau in Russland.
Außerdem hat Frau Melnikova eine Vielzahl von Veranstaltungen über Stadtentwicklung, Architekturwettbewerbe und Bildungsprojekte organisiert.

Im April 2018 hat Sie ein Bundeskanzler-Stipendium für ein Projekt über „Die Zukunft von Großsiedlungen in Plattenbauweise“ von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten und das Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. als Gastgeber-Organisation in Deutschland für dieses Projekt ausgewählt.
Sie ist der Überzeugung, dass dieses Thema in den nächsten 10 Jahren für die Stadtplanung in den Städten Russlands an Bedeutung gewinnen wird.

Während ihres Projekts in Berlin möchte sie Richtlinien und Herausforderungen der Großsiedlungen in Osteuropa untersuchen und so zur Entwicklung von Beziehungen und Diskussionen zwischen Fachleuten in Russland und in Deutschland beitragen und Vorschläge entwickeln, die die Bewohner und Behörden in russischen Städten animieren, sich für eine weitere Entwicklung dieser Gebiete zu engagieren.