Arena „Zukunftsperspektiven von Großsiedlungen“
 

Arena „Zukunftsperspektiven von Großsiedlungen“

Über 150 Interessierte hatten sich an den Bussen vor der Rostocker Stadthalle eingefunden, um die Perlenkette Rostocker Wohngebiete der 1960er bis 1980er Jahre im direkten Augenschein kennenzulernen.
Bei der anschließenden Arena im beliebten Kulturzentrum „Nordlicht“ des Stadtteils Lichtenhagen diskutierten Akteure aus der Rostocker Stadtplanung, der Wohnungswirtschaft und des Quartiersmanagements die Zukunftsperspektiven der großen Wohnstädte unter zwei Aspekten: der städtebaulichen Entwicklung und der sozialen Herausforderungen. Wertvolle Inputs „von außen“ kamen von den Kolleginnen aus Kopenhagen und vom Referat „Soziale Stadt“ des Bundes.

Als Resümee bleibt festzuhalten:
Aus städtebaulicher Sicht sind die vermeintlichen Dinosaurier des 20.Jh. aufgrund ihrer strukturellen Vorteile auf gutem Wege zu dauerhaft nachgefragten Zukunftsquartieren - grün, kompakt, mit Flächenreserven für Zukünftiges. Aus sozialer Sicht entlasten die großen Wohnstädte andere Quartiere von Integrationsaufgaben. Um diese Leistung erbringen zu können benötigen sie Zuwendung, Aufmerksamkeit sowie einen dauerhaften und adäquaten Ausgleich und eine integrierte Förderung.

Wir vom Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. danken dem Bund und dem Rostocker Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität für die Zusammenarbeit und für das Ermöglichen eines Treffens, das allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.